Die Grenzübertritte auf unserem Weg in die Türkei

In unserem Artikel „Die Maut in anderen Ländern – unterwegs mit dem Wohnmobil“ haben wir bereits über unsere Erfahrungen mit der Maut in Polen, der Schweiz und Österreich und auch in Norwegen berichtet. Derzeit sind wir in Georgien und haben deshalb einige Länder durchquert. In diesem Artikel werden wir deshalb die Grenzübertritte und Mautsysteme in Italien, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien und der Türkei etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Schreibt uns gerne in die Kommentare welche Erfahrungen ihr in diesen Ländern gemacht habt.

Zu den verschiedenen Mobilfunkanbieter und unseren Erfahrungen haben wir einen eigenen Artikel Mobiles Internet in Europa“ .

Die Maut – überall ist es etwas anders

In den meisten Ländern gibt es eine Unterteilung in Fahrzeugklassen. Dabei spielt entweder das Gewicht, die Höhe und Länge, die Anzahl der Achsen oder auch der Achsabstand eine Rolle. Mittlerweile ist es häufig möglich das Fahrzeug vorab online zu registrieren. Für Fahrzeuge über 3,5 t ist es aber manchmal notwendig eine Box zu haben. Die Go-Box in Österreich ist einfach zu bekommen, aber beispielsweise in Slowenien und Bulgarien ist das nicht so einfach.

Es gibt auch schon Boxen, die alle diese Länder erfassen und dann im Nachhinein abgerechnet wird. Meistens wird dann aber eine Jahresgebühr des Anbieters fällig und zusätzlich eine Gebühr berechnet an der Höhe der insgesamt abgerechneten Maut. Und dann kommt ja auch noch die Maut obendrauf. Wir haben uns deshalb gegen eine solche Box entschieden.

Solltet ihr Erfahrungen mit einer dieser Boxen haben oder andere interessante Berichte zur Maut, schreibt die uns gerne in die Kommentare.

Um die Mautgebühren für eure geplante Strecke zu berechnen, könnt ihr den Maut-Rechner des ADAC nutzen. Wir haben diesen beispielsweise genutzt, um im Vorfeld zu entscheiden wie viel Guthaben wir aufladen.

Nun aber weiter mit unserer Reise. Wir sind aus der Schweiz gestartet. Die Einreise und unsere Probleme mit der Anerkennung als Veteranenfahrzeug und der daraus resultierenden Schwerverkehrsabgabe könnt ihr unter „Wir entdecken die Schweiz“. Nachdem wir 4 Wochen in der Schweiz waren, sind wir weiter nach Italien …

So ging es weiter:

Italien – erstmal ins Steuerparadies

Wir sind vom Alubapass weiter in Richtung Italien gefahren. In den Bergen gibt es nicht sehr viele Grenzübergänge. Unser erstes Ziel in Italien ist Livigno (46.440853, 10.056144). Dort kommt man nur über 2 Wege hin, von Norden und von Süden. Da wir sowieso eher südlich sind und wir auf der nördlichen Route durch einen mautpflichtigen Tunnel führen würde, fahren wir die schmale Straße durch die Berge.

Die Maut in Italien

Die meisten Autobahnen in Italien sind gebührenpflichtig. Sonderregelungen gibt es für einige grenzüberschreitende Tunnel: Munt-la-Schera Straßentunnel (Schweiz-Italien), Großer St. Bernhard Straßentunnel (Schweiz-Italien), Mont Blanc-Straßentunnel (Frankreich-Italien) und der Fréjus-Straßentunnel (Frankreich-Italien). Auch die Einfahrt in verkehrsbeschränkte Zonen wie in den Innenstädten von Mailand, Bologna und Palermo ist kostenpflichtig.

Die Maut auf den Autobahnen wird an den Mautstationen bezahlt und wird nach der gefahrenen Strecke berechnet. Bei der Auffahrt auf die mautpflichtige Strecke wird hier ein Ticket gezogen und beim Verlassen wird dann der Betrag bezahlt (bar oder mit Karte). Für einige Strecken wird aber auch ein Pauschalbetrag berechnet. Das ist beispielsweise um die Städte Mailand und Neapel der Fall. Die Höhe der Maut berechnet sich schließlich nach der Anzahl der Achsen und der Höhe an der Achse.

Unsere Einreise nach Italien

Wir sind von der Schweiz aus über einen kleinen Grenzübergang südlich von Livigno (Italien) eingereist. Der Grenzposten auf der Schweizer Seite sah so aus, als wenn er schon länger nicht in Betrieb war. Auf der italienischen Seite gab es zwar ein Häuschen, aber es war weit und breit kein Mensch zu sehen. Nachdem wir allerdings aus Livigno weiter ins Land gefahren sind, gab es Polizeikontrollen. Wir wurden aber nur gefragt, ob wir irgendwas gekauft haben, was ggf. angemeldet werden müsste.

Wir sind auf unserer Strecke keine Mautstraßen gefahren. Allerdings sind wir 2020 auf dem Weg nach Bari ein ganzes Stück gefahren. Das System ist an sich sehr unkompliziert und funktioniert super. Das Fahrzeug wird an der Station vermessen und dann wird es in die entsprechende Klasse eingeordnet. Bei der Abfahrt von der Autobahn konnten wir mit Karte oder in bar zahlen und hatten keine Wartezeiten. Italien ist also sehr unkompliziert, was die Maut angeht, und bedarf keiner vorherigen Planung.

erster Stellplatz in Italien Südtirol
erster Stellplatz in Italien Südtirol

erster Stellplatz in Italien Südtirol

Slowenien – wieder nur Transit

Wir haben auch diesem Mal nicht viel von Slowenien gesehen. Wir sind ausschließlich auf mautfreien Straßen gefahren und haben nur eine Nacht im Land verbracht. Auf unserer Reise von Kroatien nach Österreich 2021 mussten wir Transit machen und haben ebenfalls keine Mautstraßen genutzt. Die Strecke durch Slowenien ist aber auch so gut an einem Tag machbar.

Strecke Italien Slowenien Kroatien

Strecke Italien Slowenien Kroatien

Einreisebestimmungen: Weil auch Slowenien in der EU ist, gibt es keine umfangreichen Einfuhrbestimmungen. Ausweisdokumente sollte man natürlich trotzdem dabei haben und es ist immer von Vorteil, wenn diese noch gültig sind.

Die Maut in Slowenien

Brücke in Kostanjevica na Krki (Slowenien)

Brücke in Kostanjevica na Krki (Slowenien)

In Slowenien sind Autobahnen und Schnellstraßen mautpflichtig. Für Fahrzeuge unter 3,5 t besteht eine Vignettenpflicht, die mittlerweile von der Klebevignette auf ein elektronisches Vignettensystem umgestellt wurde. Die Jahresvignette ist dann ab Kauf 12 Monate gültig. Bei der Online-Bestellung kann man zwischen einer Woche (15,00 Euro), einem Monat (30,00 Euro) und einem Jahr (110,00 Euro) auswählen. Dazu einfach im Online-Portal alle Daten eingeben und die Buchungsbestätigung gut aufheben. Die Strafe für das Fahren einer mautpflichtigen Straße ohne Vignette bzw. Box ist hier relativ hoch und kann zwischen 300,00 Euro und 800,00 Euro liegen.

Für Fahrzeuge über 3,5 t sieht es ein wenig anders aus, denn diese brauchen eine Box (eine zusätzliche Vignette ist dann aber nicht notwendig). Den DarsGo Transponder kann ebenfalls online bestellt werden oder an den Servicestationen der DARS gekauft werden. Das Bezahlsystem ist dann nach dem Prepaid- oder einem Postpaid-Modell.

Unsere Erfahrungen an den slowenischen Grenzen

Bei unseren Grenzübertritten von Italien nach Slowenien und von Slowenien nach Kroatien hatten wir keine erwähnenswerten Kontrollen (nur Passkontrolle). Zur Maut in Slowenien können wir an dieser Stelle nichts berichten, aber vielleicht habt ihr Erfahrungen gemacht und könnt sie mit uns teilen.

Wir haben schon häufiger gelesen, dass davon abgeraten wird ohne entsprechende Vignette oder Box durch Slowenien zu fahren. Allerdings haben wir bei unseren beiden Durchquerungen keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Strecken waren nur unwesentlich länger und es gab auch keine Situation, in der wir plötzlich vor einer Mautstrecke standen.

Transit durch Italien und Slowenien. Hier findet ihr unser Video dazu:

Kroatien – einfache Regelung der Maut

Wir sind dieses Mal aus Richtung Slowenien nach Kroatien gefahren. Im letzten Jahr sind wir aus Montenegro eingereist und weiter nach Slowenien gefahren. Die Berichte dazu findet ihr in unseren Blog—Beiträgen „Unterwegs – Kroatien“

Einreisebestimmungen: Bei der Einreise nach Kroatien sollte man auf jeden Fall einen gültigen Ausweis, also Personalausweis oder Reisepass, bei sich haben, der auch für die Dauer des geplanten Aufenthalts gültig bleibt. Ohne diesen kann es wohl passieren, dass man an der Grenze zurückgewiesen wird. Wenn der Ausweis schon mal als gestohlen oder verloren gemeldet wurde, kann es ebenfalls zu Problemen führen.

Kroatien ist zwar Mitglied der EU, aber kein Mitgliedstaat des Schengener Abkommens. Deshalb werden an den Grenzen zumindest Ausweiskontrollen durchgeführt.

Kroatien

Kroatien

Generell gelten die Aufenthaltsbestimmungen der EU. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist keine Registrierung bei den Behörden erforderlich. Im Falle eines längeren Aufenthaltes soll man sich aber bei der örtlichen Polizeidienststelle anmelden. Ob und wie dies wirklich kontrolliert wird ist nicht bekannt.

Habt ihr damit Erfahrungen gemacht? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Maut in Kroatien

Die Autobahnen sind für alle Fahrzeuge mautpflichtig. Dabei kommt es auf die Höhe (unter oder über 1,90 Meter), die Anzahl der Achsen und das Gewicht. Ein Wohnmobil mit einer Gesamthöhe über 1,90 m und einem Gewicht unter 3,5 t (auch mit Anhänger) fällt in die Klasse 2 und über 3,5 t in die Klasse 3.

Die Mautgebühr selbst wird direkt an den Autobahnabschnitten bezahlt. Beim Befahren der Autobahn wird ein Ticket gezogen. Wenn man dann von der Autobahn runterfährt bzw. der mautpflichtige Abschnitt vorbei ist, bezahlt man an der Station in bar oder mit Karte. Weil es auch in Kroatien bald den Euro gibt, ist sogar schon jetzt eine Bezahlung in Euro möglich.

Es gibt auch die Möglichkeit das elektronisch Toll Collect System zu nutzen. Diesen Transponder bekommt man nur über die Autobahngesellschaft HAC und an einigen Mautstationen.

Straße in Zagreb

Straße in Zagreb

Unsere Einreise von Slowenien nach Kroatien und die Ausreise nach Serbien

Wir sind schon mehrfach nach Kroatien eingereist. Letztes Jahr (Juni 2021) sind wir von Montenegro nach Kroatien gefahren. An dem Grenzübergang bei Herceg Novi (MNE) hat alles problemlos funktioniert. Es wurden lediglich unsere Pässe und Zulassung kontrolliert. Auch bei der Ausreise nach Slowenien wurde nichts kontrolliert.

Dieses Mal sind wir von Slowenien nach Kroatien eingereist und auch das war sehr unkompliziert. Wir sind über einen kleinen Grenzübergang ganz in der Nähe von Zagreb gefahren (45.842601, 15.683943). Hier wurde noch nicht mal eine Passkontrolle durchgeführt, denn der Grenzposten war gar nicht besetzt.

Die letzte Etappe in Kroatien sind wir dann auch mal Autobahn gefahren und haben ein Ticket gezogen. Kurz vor der Grenze zu Serbien ist dann auch noch eine Station zum Bezahlen. Wir zahlen umgerechnet 16,80 Euro für 114 km und sind froh, dass wir nicht mehr auf der Autobahn gefahren sind. Die Ausreise am Grenzübergang Bajakovo ist wieder unkompliziert. Unsere Pässe werden kurz geprüft und dann können wir weiter nach Serbien.

Schild Zagreb

Schild Zagreb

Serbien – Zahlung an den Mautstationen und genauer Zoll

Für die Einreise nach Serbien solltet ihr auf jeden Fall eure Versicherung prüfen. Je nachdem in welche Region des Landes ihr fahrt, kann es sein, dass die Versicherung nicht greift. Damit ist der Kosovo gemeint. Die Situation kann sich immer wieder ändern, weshalb ihr euch kurzfristig informieren solltet. Wenn ihr über den Kosovo einreist, solltet ihr dort auch wieder ausreisen, genauso ist es mit Serbien. Alles andere kann zu Problemen führen. Für den Kosovo benötigt ihr dann eine extra Fahrzeug-Versicherung. Die bekommt ihr aber vor Ort.

Habt ihr Erfahrungen mit der Einreise über den Kosovo / Serbien? Es würde uns sehr interessieren. Schreibt uns also gerne in die Kommentare.

Einreisebestimmungen Serbien

An sich ist die Einreise nicht sehr kompliziert. Für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen zu touristischen Zwecken ist auch kein Visum erforderlich. Wenn man über Serbien in den Kosovo reist, wird die Zeit dort auch auf die Aufenthaltsdauer angerechnet. Wenn man länger als 90 Tage bleiben möchte, muss ein entsprechender Aufenthaltstitel beantragt werden.

Bei der Einreise über Kosovo kann es zu Schwierigkeiten, bis hin zur Einreiseverweigerung, kommen. Eigentlich ist die Einreise nach Serbien dann nur wieder möglich, wenn in den drei Monaten davor schon eine Einreise nach Serbien erfolgte.

Eure Ausweispapiere sollten natürlich auch hier gültig sein, auch für die gesamte Zeit des Aufenthaltes.

Laut der Seite des Auswärtigen Amtes besteht für Touristen eine Meldepflicht. Dementsprechend soll man sich innerhalb der ersten 24 Stunden nach Einreise polizeilich anmelden. Wenn man eine Ferienwohnung oder Hotel gebucht hat, soll diese Meldung automatisch erfolgen. Bei der Einreise mit dem Fahrzeug, besteht wohl keine Meldepflicht, aber es soll die Reiseroute angegeben werden. Wenn man aber länger als 24 Stunden an einem Ort ist, dann soll man sich doch wieder bei der Polizei melden. Ein sehr verwirrendes Konstrukt. Wie es bei uns war, könnt ihr etwas weiter unten lesen.

Einfuhrbestimmungen für Reisegepäck und Waren: Dinge für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Bei Arzneimitteln sollte man entsprechende Unterlagen vorweisen können. Alkohol und Zigaretten sind begrenzt (1 Liter / 200 Stück). Außerdem ist es nicht erlaubt, Kraftstoffe in Kanistern zu haben. Funkgeräte und Drohnen dürfen nur mit vorheriger Genehmigung eingeführt und genutzt werden.

Maut in Serbien

In Serbien sind Schnellstraßen und Autobahnen für alle Fahrzeuge mautpflichtig. Auch hier muss an den Mautstationen ein Ticket gezogen werden, das dann beim Verlassen der Autobahn bezahlt wird. Hier kann in bar oder mit Karte gezahlt werden.

Karte Maut Serbien

Karte Maut Serbien

Karte Maut Rückseite

Karte Maut Rückseite

Ausfahrt Mautstation Serbien

Ausfahrt Mautstation Serbien

Die Zahlung in Euro ist wohl ebenfalls möglich, aber der Kurs wird nicht vorteilhaft sein und das Wechselgeld wird ebenfalls nur in Dinar ausgegeben.

Es gibt auch die Möglichkeit der elektronischen Abrechnung mithilfe eines entsprechenden Transponders, den man beispielsweise bei den serbischen Automobilclubs oder an einigen Grenzübergängen kaufen kann.

Die Fahrzeugklassen richten sich nach der Höhe des Fahrzeuges und nach dem Gewicht. Die grundlegenden Faktoren sind 1,3 m Höhe an der Vorderachse, 1,9 m Gesamthöhe und ein Gewicht unter oder über 3,5 t.

Unsere Erfahrungen in Serbien

Zusammengefasst war es eine unkomplizierte Einreise, aber eine anstrengende Ausreise. Bei der Einreise wurden der Fahrzeugschein mit Versicherung und unsere Pässe kontrolliert und entsprechend gestempelt. Das kontrollieren wir auch immer direkt an der Grenze, damit wir nicht bei der Ausreise feststellen, dass ein Stempel fehlt. Wir haben schon häufiger gehört, dass sowas vorkommt. Die Leute beim Zoll hatten wohl gerade ihr Pause und haben uns einfach durchgewunken. Sie fragen nur kurz nach, ob es ein Camper ist. Wir sagen noch, dass wir weiter in Richtung Bulgarien und Türkei wollen. Niemand wollte in unser Fahrzeug schauen oder hat nach einer Route gefragt.

Unsere Fahrt durch Kroatien und Serbien haben wir auch in unserem Video festgehalten:

Camping in Jogodina

Camping in Jogodina

Da wir von der Meldepflicht gelesen haben, fahren wir für die erste Nacht auf einen Campingplatz. Der Betreiber nimmt unsere Daten auf und wir fragen ihn, ob er diese dann jetzt der Polizei meldet. Er sagt aber, dass es diese Meldepflicht gar nicht mehr gibt. Er stellt uns aber trotzdem eine Quittung aus, damit wir einen Nachweis haben, falls doch mal jemand nachfragt. So ganz sicher schien er sich also auch nicht zu sein.

Wir wollen auch durch Serbien nur durchfahren und suchen uns deshalb auch für die zweite Nach einen Campingplatz. Die Preise sind in Ordnung (15 Euro/Nacht) und wir bekommen auch wieder eine Quittung.

An den Mautstationen ist alles ganz einfach: Ticket ziehen beim Auffahren und bezahlen beim Abfahren. Die Bezahlung ist immer bar oder mit Karte möglich. Wartezeiten haben wir nie.

Die Ausreise aus Serbien war dann aber doch mal etwas komplizierter. Wir sind an einen kleinen Grenzübergang (Гранични прелаз Вршка Чука) gefahren. Vor uns ist nur ein Fahrzeug. Die Polizistin nimmt unsere Ausweise und den Fahrzeugschein entgegen und geht in das Hauptgebäude. Erst haben wir das Gefühl, dass sie uns nur etwas warten lassen wollen, aber dann kommt sie mit einem Kollegen zurück, der uns mitteilt, dass er das Fahrzeug kontrollieren möchte.

Bezahlung Mautstation Serbien

Bezahlung Mautstation Serbien

Er fängt im Fahrerhaus an und schaut in jedes Fach und macht jede Schachtel auf. Unsere Rücksäcke müssen wir komplett auspacken. Er leuchtet unter die Sitze und in Zwischenräume. Als er vorne fertig ist, möchte er, dass wir alle Boxen außen am Fahrzeug öffnen. Einer von uns ist immer bei ihm. Dann möchte er natürlich auch ins Fahrzeug. Er schaut in die Schränke und räumt auch unsere Klamotten aus. Wir versuchen alle ein bisschen mit Humor zu nehmen und auch er lacht einige Male. Weil er aber nicht viel Englisch versteht, redet er nicht viel. Seine Kollegin kommt schließlich auch noch dazu und fragt nach Alkohol und Zigaretten. Wir zeigen ihr noch mal das Bier und erklären, dass wir keine Zigaretten haben. Damit ist dann auch die Kontrolle vorbei. Nach fast 2 Stunden bekommen wir unsere Pässe und Papiere wieder. Wir sind beide der Meinung, dass wir aufgrund unseres Äußeren auf Drogen kontrolliert wurden. Nach den Nachweisen für den Aufenthalt wurden wir nicht gefragt.

Unsere Ausreise aus Serbien haben wir in unserem Video auch noch etwas ausführlicher beschrieben:

Bulgarien – dieses Problem mit dem Routenpass

Für Bulgarien nehmen wir uns zwar ein paar Tage Zeit, aber wir haben trotzdem unser Ziel Georgien weiter im Blick. Die Einreisebestimmungen sind nicht sehr komplex, allerdings sollte man nicht vergessen den Routenpass zu buchen.

Einreisebestimmungen: ei der Einreise nach Bulgarien sind die allgemeinen Bestimmungen der Europäischen Union zu beachten. Grundsätzlich finden also keine Warenkontrollen statt. Die Ausweisedokumente sollten aber trotzdem bei Ein- und Ausreise gültig sein.

Wenn man sich länger als 90 Tage im Land aufhalten möchte, soll man sich bei der zuständigen Ausländerbehörde anmelden und eine „Bescheinigung für EU-Bürger“ beantragen.

Maut in Bulgarien – Routenpass buchen nicht vergessen

Viele Straßen sind in Bulgarien mautpflichtig. Es kommt vor, dass man plötzlich auf einer dieser Straßen fährt, weshalb eine Registrierung im Vorfeld wichtig ist. Die e-Vignette für Fahrzeuge bis 3,5 t ist online und auch vor Ort erhältlich. Die App BG-Toll bietet dies auch an, aber davon ist noch abzuraten, denn diese App ist noch nicht sehr ausgereift. Sollte man mit Anhänger unterwegs sein, benötigt der Anhänger eine eigene Vignette, sobald das Gespann das Gesamtgewicht von 3,5 t überschreitet.

Die Preise liegen für eine Vignette für 7 Tage bei 15,00 Lew (7,70 Euro), für einen Monat bei 30,00 Lew und für 3 Monate bei 54,00 Lew (21,60 Euro).

Weg Bulgarien

Weg Bulgarien

Fahrzeuge über 3,5 t müssen eine streckenabhängige Maut zahlen. Das kann mit einem Sendegerät erfolgen oder mit dem Routenpass, der online gebucht werden kann. Eine zusätzliche Vignette muss dann nicht gekauft werden.

Zur Berechnung der Höhe der Maut ist die Euro-Emissionsklasse und die Anzahl der Achsen wichtig. Zahlen kann man das dann mit einem elektronischen Sendegerät, das man sich im Vorfeld bei den nationalen Anbietern besorgen muss oder über den Routenpass.

Habt ihr euch ein solches Sendegerät zugelegt oder eine der Mautboxen für mehrere Länder genutzt? Schreibt uns gerne von euren Erfahrungen.

Den Routenpass kann man an allen Vignetten-Verkaufsstellen an den Grenzübergängen kaufen, aber dann muss man bereits dort die komplette Reiseroute angeben. Über die App soll es auch funktionieren, aber diese ist bei uns immer wieder abgestürzt. Als weitere Möglichkeit gibt es die Buchung des Routenpasses über die Internetseite BGTOLL.bg. Hier wird die Route eingegeben und anschließend via Kreditkarte bezahlt. Es gibt die Möglichkeit Zwischenstopps einzufügen, um die Route entsprechend zu beeinflussen. Nach Buchung ist der Routenpass 24 Stunden gültig.

Es gibt einige Brücken und Tunnel die gesondert Mautpflichtig sind.

Unsere Erfahrungen mit dem Routenpass in Bulgarien

Bei der Ein- und Ausreise wurden wir nicht sehr intensiv kontrolliert. Die Einreise aus Serbien war zum Glück ganz entspannt, denn nach der Kontrolle durch den serbischen Zoll, hatten wir keine Lust auf noch so eine Kontrolle. Auch bei der Ausreise wurden nur kurz die Ausweise kontrolliert..

Bevor wir eingereist sind, haben wir uns natürlich mit dem Routenpass beschäftigt. Ein Sendegerät hätten wir uns schicken lassen müssen und deshalb kam das für uns nicht in Frage. Wir haben also die App runtergeladen und versucht alle Daten einzugeben und einen Routenpass für die Einreise bis zu unserem ersten Stellplatz zu buchen. Das hat aber leider gar nicht funktioniert. Den Bewertungen der App ist auch zu entnehmen, dass es nicht nur uns so erging. Deshalb haben wir dann das Online-Portal genutzt.

Nachdem auch die Internetseite mehrfach abstürzt, sind wir schon etwas frustriert. Nach einer Stunde haben wir es aber geschafft. Das Buchen klappt dann auch jeden Tag besser und schneller, aber es kostet immer wieder Zeit. Es ist nicht so einfach den richtigen Zielort zu finden, denn die Bezeichnungen sind manchmal anders. Auch aus diesem Grund machen wir von allen Schritten des Buchens Screenshots und speichern diese ab, falls es im Nachhinein Probleme gibt. Wenn man eine Strecke eingibt, die komplett nicht mautpflichtig ist, kann man diese auch nicht buchen. Allerdings sind wir dann trotzdem an einem Schild bzgl. der Vignettenpflicht vorbeigefahren und waren verwirrt. Wir haben dann aber gesehen, dass es verschiedene Schilder für Fahrzeuge unter und über 3,5 t gibt. Schon komisch, einige Straßen sind für PKW mautpflichtig, aber nicht für größere Fahrzeuge.

Schild Bulgarien Vignette Toll 3,5 t

Schild Bulgarien Vignette Toll 3,5 t

Schild Bulgarien Vignette

Schild Bulgarien Vignette

Natürlich haben wir auch hier überlegt, ob wir nicht einfach Mautstraßen vermeiden, aber die Beschilderung ist hier nicht immer eindeutig und wir wollen keine Strafe riskieren. Uns wurde nämlich erzählt, dass schnell eine Straße um 150,00 Euro zu zahlen ist, wenn man das Buchen vergisst. Die Mautgebühren waren auf jeden Fall weniger.

Die Buchung des Routenpasses hat immer etwas genervt, aber wenn man es erst ein paar Male gemacht hat, gewöhnt man sich daran.

Türkei – viele Grenzposten und dann zur Post

Für die Türkei gibt es einige Einfuhrbestimmungen und auch im Land sollte man sich an einige Dinge halten. Als Tourist hat man aber selten Probleme im Land. Habt euren Ausweis immer dabei und haltet euch an das Alkoholverbot.

Einreisebestimmungen: Als Ausweispapier wird hier eigentlich jedes gültige Ausweisdokument (Personalausweis, vorläufiger Personalausweis, Reisepass und Kinderreisepass) anerkannt. Es soll wohl auch kein Problem sein, wenn es schon abgelaufen ist. Das gilt aber eher für Touristen, die per Flugzeug einreisen. Sollte man aber über den Landweg einreisen und weiter reisen wollen, kann es bei der Einreise in andere Länder zu Problemen kommen. Also lieber immer einen gültigen Reisepass haben (je nachdem wohin man im Anschluss reisen möchte). Für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen ist kein Visum erforderlich. Eine Verlängerung soll zwar möglich sein, aber wir haben bisher noch von keiner erfolgreichen gehört.

Grenzübergang Bulgarien Türkei

Grenzübergang Bulgarien Türkei

Bei der Einreise sollte man aber auf jeden Fall darauf achten, dass ein Stempel im Pass vorhanden ist. Denn ansonsten können Strafen und zukünftige Einreisverbote die Folge sein, wenn die maximale Aufenthaltsdauer überschritten wurde.

Ihr seid mit einem Personalausweis in die Türkei gereist? Teilt uns gerne eure Erfahrungen mit uns. Bekommt man eine Bestätigung für das Einreisedatum?

Es gibt einige Einfuhrbestimmungen bzgl. der Waren, die eingeführt werden dürfen. Dinge des persönlichen Bedarfes können zollfrei eingeführt werden. Ebenso ein Liter Alkohol pro volljährige Person und 600 Zigaretten, sowie 1 kg Kaffee und Schokolade (die Angaben können sich ändern).

Einreise mit dem Fahrzeug: Generell ist es kein Problem mit dem Fahrzeug einzureisen. Der türkische Zoll stellt ein Formular aus, in dem steht, wie lange das Fahrzeug im Land bleiben darf. Diese Frist beträgt 30 Tage, kann aber auf Antrag auch bis zu 90 Tage verlängert werden. Der Antrag sieht so aus, dass man am besten bei der Einreise direkt angibt, dass man länger mit dem Fahrzeug bleiben möchte. Dann wird das Fahrzeug mit einem Datum der spätesten Ausreise in den Pass eingestempelt.

Maut in der Türkei

Autobahnen und der Bosporus-Tunnel, sowie die drei Bosporus-Brücken in Istanbul sind mautpflichtig. Bei der Berechnung kommt es hier auf den Achsenabstand an, mehr oder weniger als 3,20 m.

Die Abrechnung ist dann elektronische über die HGS-Prepaid-Karte oder den Prepaid-Klebestreifen. Für Touristen eignet sich auf jeden Fall der Klebestreifen für die Windschutzscheibe. Beide möglichen Systeme sind in den PTT-Postämtern zu bekommen und können an Stationen an der Autobahn aufgeladen werden. Das Fahrzeug wird anhand des Fahrzeugscheines registriert und dann ein Mindestguthaben aufgeladen. Die Mitarbeiter helfen auch gerne bei der Kalkulierung der Strecke.

HGS - Mautstation Türkei

HGS - Mautstation Türkei

Wenn man dann den Aufkleber in der Windschutzscheibe angebracht hat, kann man die Fahrspuren mit der „HGS“ Beschriftung nutzen. Dabei sollte man mit maximal 30 km/h durch die Station fahren. Die Maut wird dann automatisch vom Guthaben abgebucht. Leuchtet beim Durchfahren der Mautstation nicht das grüne, sondern das rote Licht, ist entweder zu wenig Guthaben vorhanden oder es liegt ein Fehler vor. Dann hat man aber 7 Tage Zeit sich bei einer Verkaufsstelle zu melden und dies zu klären (auch ohne Strafe).

Unsere Erfahrungen in der Türkei

Unsere Einreise in die Türkei war ganz problemlos. Wir haben uns vorab die Bewertungen des Grenzübergangs durchgelesen. Die waren echt nicht gut, aber wir haben eine andere Erfahrung gemacht. Vor uns standen etwa 10 Fahrzeuge und wir haben etwa eine halbe Stunde gebraucht, um alles zu erledigen. Die Papiere vom Fahrzeug wurden kontrolliert und registriert. Einen Zettel über die Dauer haben wir aber nicht bekommen.

Wegen der Maut haben wir uns ca. 2 Kilometer hinter der Grenze einen HGS-Shop rausgesucht und haben dort gleich angehalten. Leider konnten sie dort nur Aufladungen vornehmen und keine Klebestreifen ausgeben. Aber trotzdem waren alle sehr nett dort und haben uns zu unserem ersten Tee und Gebäck eingeladen. Dort kann man sich auch gleich eine SIM-Karte von einem der Anbieter kaufen, Geld tauschen und draußen an den Automaten Geld abholen. Uns wurde auch gleich gesagt, wo wir jetzt hinfahren müssen, um einen Aufkleber zu bekommen.

Nur 20 Kilometer weiter kamen wir dann an die erste Mautstation. Dort ist auch das PTT-Postamt. Eigentlich ist es nur ein kleines Fenster in einem Gebäude, das nicht nach einem „Amt“ aussieht. Der Mitarbeiter gibt unsere Daten ein. Wir haben leider nur unser eingetauschtes Geld und laden 400 TRY (Türkische Lira) auf. Hier kann man nur bar zahlen, das Aufladen an den Stationen kann man dann aber auch mit Karte zahlen. Wir bringen den Aufkleber mittig an der Scheibe an und können gleich testen, ob es funktioniert. Die Schranke geht auf und das Licht leuchtet grün.  Super. Wenn man eine türkische Telefonnummer hinterlegt, bekommt man wohl auch eine SMS, wenn man durch eine Station gefahren ist. Für unsere Route klappt alles super. Als wir aus der Region um Istanbul rausfahren, gibt es allerdings keine Mautstationen mehr.

Die Ausreise in Richtung Georgien ist dann wieder etwas interessanter. Wir sind an der Küste des Schwarzen Meeres entlanggefahren und wollen dort über die Grenze. Wir fahren vorbei an einer sehr langen LKW-Schlange und kommen zu einem sehr großen Gebäude (Grenzübergang). Der Zöller gibt uns zu verstehen, dass Christopher mit dem Auto durch die Kontrolle fahren soll und ansonsten der Fußgänger-Übergang genutzt werden soll.

Es ist alles ein bisschen komisch, aber klappt dann. Der Grenzübergang für die Fußgänger ist leer und schnell erledigt. Die Schlange der Fahrzeuge bewegt sich allerdings nur langsam voran. Das Fahrzeug ist zwar nicht auf Christopher angemeldet, aber auch das scheint hier niemanden zu stören. Es wird ins Fahrzeug geschaut und die Papiere werden kontrolliert, und nach fast 2 Stunden sind wir beide in Georgien.

Update zur Einreise von Georgien in die Türkei (18.11.2022): Dieses Mal haben wir einen anderen Grenzübergang genutzt. Bewertungen konnten wir hier nicht lesen, aber auf den Bildern sah er recht klein aus. Als wir ankommen, sehen wir gleich, dass hier kräftig gebaut wird. Auf der georgischen Seite ging alles schnell. Die Pässe wurden kontrolliert und der Ausreisestempel direkt neben den Einreisestempel gestempelt (Das machen nicht viele. Meistens wird einfach auf irgendeine Seite gestempelt). Auf der türkischen Seite war es dann aber etwas chaotisch. Wegen der Baustelle gibt es hier anscheinend noch keine Beschilderung. Wir fahren an den stehenden LKW vorbei, weil wir auch von der georgischen Seite durch den PKW-Durchgang geleitet wurden. Dann kommt aber eine aufgeregte Frau zu uns und ist nicht sehr freundlich. Wir verstehen allerdings nichts, aber fahren dann in die LKW-Schlange. Glücklicherweise kommt ein LKW-Fahrer zu uns und erklärt uns, dass die Kontrolle in einem der Baucontainer ist. Als wir reingehen, sehen wir auch ein kleines Schild „Passport Control“. Von außen war das leider gar nicht zu sehen. Hier werden dann die Pässe kontrolliert und gestempelt und unser Fahrzeug registriert. Als wir nach der Dauer des Aufenthaltes für das Fahrzeug fragen, sagt er gleich, dass es gar kein Problem ist und wir noch 80 Tage bleiben können. Er stempelt das Fahrzeug zusätzlich ein und trägt ein Datum ein. So sind wir auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Ihr seid mit dem Personalausweis und eurem Fahrzeug eingereist? Uns würde interessieren, ob ihr dann eine Bestätigung für die Aufenthaltsdauer bekommen habt. Schreibt es gerne in die Kommentare.

Wir fahren weiter nach Georgien

Welche Erfahrungen wir bei der Einreise nach Georgien gemacht haben und was wir beachten müssen, findet ihr in dem Artikel „Einreise nach Georgien“. (folgt in nächster Zeit)

9 Comments

  1. Stefanie 13. November 2022 at 15:17 - Reply

    Hab es auch schon von Montenegro gehört, dass man sich da registrieren muss. Hab ich zufällig erfahren nachdem wir schon längst wieder ausgereist waren. 😅 Hat bei uns keiner danach gefragt sowie bei den ganzen anderen Reisenden auch die dort unterwegs sind und waren.

    • Andrea 13. November 2022 at 15:17 - Reply

      Wir waren ja auch recht lange. Habe ich noch gar nicht gelesen 😅

  2. Stefanie 13. November 2022 at 15:16 - Reply

    Uns ist der Reisepass eigentlich auch lieber, da der Perso sowieso nächstes Jahr abläuft wird dieser dann eh nicht mehr benutzt und wir zeigen zukünftig nur noch unseren Reisepass vor. 😃 Genau so sehe ich das auch, Erfahrungsberichte sind mehr wert. Gibt zum Beispiel einige Länder, die offiziell eine Registrierung ab Tag 1 vorschreiben, wofür sich aber in der Praxis niemand interessiert.

    • Andrea 13. November 2022 at 15:16 - Reply

      Wie die Registrierungspflicht in Serbien. 👍😆 Teilt eure Erfahrungen gerne…

  3. Stefanie 13. November 2022 at 15:13 - Reply

    Stempel im Pass in Serbien? Man kann dort doch problemlos mit Personalausweis einreisen. Haben wir schon öfter gemacht und nie Probleme damit gehabt. Auch in die Türkei kann man mit Perso, was wird in dem Fall dann gestempelt und wieso sollte es eine Strafe geben?

    • Andrea 13. November 2022 at 15:13 - Reply

      Wir können nur von unseren Erfahrungen mit Reisepässen berichten, weil wir nur diese haben. Natürlich kannst du auch mit dem Perso nach Serbien und in die Türkei. Habt ihr an der Grenze denn eine Bestätigung für die Registrierung bekommen, damit ihr im Zweifel nachweisen könnt wie lange ihr schon im Land seid?
      Strafen werden erst dann möglich, wenn beispielsweise die maximale Aufenthaltsdauer überschritten wird.

      • Stefanie 13. November 2022 at 15:15

        Nein, wir haben keine Bestätigung bekommen, da hat auch nie jemand danach gefragt. Haben Serbien bisher aber nur als Transitland genutzt. In die Türkei wollen wir demnächst, damit haben wir noch keine Erfahrung. Ich bin davon ausgegangen, dass in Serbien ebenso wie in Bulgarien die Pässe einfach eingescannt werden und darüber die maximale Aufenthaltsdauer herausgefunden wird.

      • Andrea 13. November 2022 at 15:15

        Ah ok. Mit dem Stempel im Pass ist man dann aber auf jeden Fall auf Nummer sicher. Falls mal Daten nicht erfasst wurden oder so…Wir haben vor ein paar Wochen mit Reisenden in der Türkei gesprochen, die auch nur mit Perso eingereist sind. Die mussten dann ihren Aufenthalt nach 30 Tagen verlängern und das war wohl gar nicht so leicht.
        Erfahrungsberichte sind da mehr wert als die offiziellen Seiten 😊👍

    • John 13. November 2022 at 15:14 - Reply

      hallo, du kannst auch deinen deutschen RP bei der Einreise in D stempeln lassen. Das nennt sich Gefälligkeitsstempel….vor einer Einreise in die Türkei mit einem vorläufigen Ausweis rate ich ab. Mit dem Flugzeug und als Tourist wird das auch nicht klappen. Da sagt die Fluggesellschaft nein. Mit einem zeitlich ungültigen Dokument kann es Probleme geben, muss aber nicht.
      LG

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